Bessungen – Bestandsgarantie zur 50 Jahr Feier

Das Büchereien-bleiben Team gratuliert zum 50-jährigen Bestehen der Bessunger Stadtteilbibliothek.
Gestern, am 24.02.2011 fand in der Bessunger Stadtteilbibliothek die 50 Jahr Feier statt. Zu diesem Jubiläeum sprachen der Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt Herr Hoffmann, sowie die Leiterin der Stadtbibliothek Frau Johne und der Leiter der Bessunger Bibliothek Herr Metzger.
Die Feier wurde umrahmt von einer ansprechenden Ausstellung, für jedes Jahr seit der Gründung der Stadtteilbibliothek im jahr 1961, wird in Aufstellern ein Ereigniss aus diesem Jahr dargestellt Zur Jubiläeumsfeier konnten die Bibliotheksbesucher an einer spannenden Schnitzeljagd rund um historische 50 Jahre teilnehmen.

Lesen Sie hierzu auch den Artikel des Darmstädter Echos Online

(…) Es sei ihm eine Herzensangelegenheit, dass Kinder spielerisch lesen lernen könnten. Die Stadtteilbibliotheken hätten zudem eine wichtige soziale Funktion, die auch in schwierigen Zeiten gewährleistet bleiben müssten.
Die Gäste der Jubiläumsfeier, darunter viele Stammkunden der Bibliothek, hörten es gern und so blieben Proteste aus. Unter den Gästen waren auch gleich vier ehemalige Leiterinnen der Stadtteilbibliothek, die am 26. Januar 1961 in dem Eckhaus Bessunger Straße 48 an der Orangerie eröffnet wurde. (…)

[Quelle: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Hoffmann-gibt-eine-Bestandsgarantie;art1231,1634114]

Ein weiterer Artikel ist im Presseservice der Stadt Darmstadt zu lesen

Im Januar 2011 wurde die Stadtteilbibliothek Bessungen fünfzig Jahre alt. Oberbürgermeister Walter Hoffmann nutzte dieses Jubiläum am heutigen Donnerstag (24.), um den Geburtstag mit Kaffee und Kuchen mit Lesern und Bürgern aus dem Stadtteil in der Bibliothek gebührend und gemütlich zu feiern. „Die Geschichte der Bessunger Stadtteilbibliothek ist eine Erfolgsgeschichte. Aus der Bessunger Bevölkerung kam die Idee, auch in dem südlichen Stadtteil eine eigene Bibliothek zu errichten. Das Ziel war, die Bücher dorthin zu bringen, wo die Menschen wohnen und leben und keine weiten Wege zur Bildung haben. Denn Lesen ist Familiensache. Die stetig gestiegenen Ausleihzahlen zeigen, wie wichtig solch ein Ort in diesem Stadtteil ist und welche soziale Funktion er erfüllt. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, alle Stadtteilbibliotheken in Darmstadt mit Hilfe eines neuen Personaleinsatzkonzeptes zu erhalten und regelmäßig zu öffnen. Ganz besonders freut mich, dass der Service jetzt auch für alle Daheimgebliebenen während der Sommerferien die vollen sechs Wochen aufrecht erhalten bleibt“, sagte Oberbürgermeister Walter Hoffmann während der Feierstunde.(…)
(…)Zum Jubiläum stellte das Team der Bessunger Stadtteilbibliothek ein Spendenpuzzle vor. Es gab eine Jubiläumsverlosung und um 16.30 Uhr wie immer das beliebte Vorlesen für Kinder ab vier Jahren.(…)

[Quelle: http://www.darmstadt.de/presseservice/einzelansicht/article/50-jahre-stadtteilbibliothek-bessungen/nocache/index.htm]

 

(Bitte auf eines der Bilder klicken um eine größere Version anzuschauen)
50 Jahr Feier Stadtbibliothek Bessungen am  25.02.2011   Kinder beim Vorlesen in der Stadtteilbibliothek Bessungen bei der 50 Jahr Feier am 25.02.2011
50 Jahr Feier Stadtbibliothek Bessungen am 25.02.2011   Kinder beim Vorlesen in der Stadtteilbibliothek Bessungen bei der 50 Jahr Feier am 25.02.2011.

Dringlichkeitsantrag bzgl. Öffnungszeiten auf 28.02.2011 verschoben

Der von der CDU eingeführte Dringlichkeitsantrag (siehe Artikel weiter unten) bezügl. den Bibliotheks-Öffnungszeiten konnte wg. Zeitmangel nicht bei der 44. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 09.02.11 behandelt werden. Es gibt für diesen Antrag (und viele andere) eine Fortsetzung der Stadtverordnetenversammlung am Montag, den 28.02.11 um 13:00 Uhr im Justus-Liebig-Haus.
Der Dringlichkeitsantrag wird als TOP 2 also zu Beginn der Sitzung behandelt, mehr Informationen dazu erhalten sie im Ratsinfosystem der Stadt Darmstadt zur 44. Fortsetzung der unterbrochenen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung

Pressemitteilung der FDP zum Thema „Hilfe für Stadtteilbibliotheken“

Ebenfalls heute erreichte uns die folgende Pressemitteilung der FDP zum Thema „Hilfe für Stadtteilbibliotheken“ der FDP Fraktion, die auf einige der von der Bürger Initiative „Büchereien bleiben“ in der Kulturausschussitzung vom 04.02.2011 gestellten Fragen eine Antwort geben wollen.

Die FDP-Stadtverordneten-Fraktion hat sich in ihrer letzten Sitzung mit der Situationen der gekürzten Öffnungszeiten in den Stadtteilbibliotheken beschäftigt. Dazu macht die kulturpolitische Sprecherin der FDP und Ausschussvorsitzende des
Ausschusses für Wissenschaft und Kunst, Ruth Wagner, folgende Vorschläge an die Bürgerinitiative:
1. Gemäß den Erfahrungen, die von dem stellvertretenden Leiter der Stadtbibliothek gemacht wurden, schlagen wir vor, dass die zwei halbtägigen Öffnungen beide am Nachmittag stattfinden, weil eine Vormittagsöffnung zu gering genutzt wird. Damit wären vor allem für Kinder und Jugendliche die Ausleihmöglichkeiten vergrößert.
2. Nach Informationen von Ruth Wagner, könnte das Ehrenamt für Darmstadt (EAD) kompetente ehemalige Diplombibliothekarinnen zur Verstärkung der Arbeit in den Stadtteilbibliotheken zur Verfügung stellen. Nach Auskunft der Leiterin, Frau Müller-Merbach, gibt es drei ehemalige Diplombibliothekarinnen und mehr als
zehn Wissenschaftlerinnen und Lehrerinnen, die in und mit Bibliotheken gearbeitet haben und für eine Ehrenamtstätigkeit zur Verfügung stehen. Dies könnten sowohl Betreuung wie auch organisatorische Hilfe, Ausleihe und Beratung sein.
3. In einem Brief an den Oberbürgermeister hat die FDP-Fraktion vorgeschlagen, dass er entsprechende Firmen – vor allem in Eberstadt – anspricht, um die Bestände einmalig zu ergänzen oder als Paten zur Verfügung zu stehen.
4. Die Stadtverordneten werden sicher auch in der nächsten Legislaturperiode als Paten bei Vorlesungen und Vorlesetagen zur Verfügung stehen.
5. Die Stadtteilbibliotheken in Arheilgen, Eberstadt und Bessungen sind von den Räumlichkeiten weniger für Aufenthalte, Beratung und längere Leseaktionen vor Ort geeignet wie die zentrale Bibliothek im Liebighaus, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar ist.
6. Die FDP-Stadtverordneten-Fraktion hat mit allen anderen Fraktionen dafür gesorgt, dass wegen der engen Haushaltssituation und anders als von der Kämmerei vorgeschlagen, die Stadtteilbibliotheken nicht geschlossen werden, sondern verringerte Öffnungszeiten haben, dass der Bücherbus, so lange es technisch möglich ist, weiter Stadtteile, Altersheime und Schulen bedient.
Die FDP begrüßt ausdrücklich den Vorschlag, in einem Gespräch zwischen der Leitung der zentralen Bibliothek, dem Kulturamt und der Bürgerinitiative weitere Vorschläge zu diskutieren.

[Quelle: http://www.buechereien-bleiben.de/downloads/Pressemitteilung der FDP – Hilfe für Stadtteilbibliotheken.pdf]

CDU-Dringlichkeitsantrag: Stadtteilbibliothken Arheilgen, Bessungen, Eberstadt, Kranichstein – Rücknahme der Reduzierung der Öffnungszeiten!

Von der CDU Darmstadt erreichte uns heute diese folgende Pressemitteilung zum Dringlichkeitsantrag der CDU für Wiederherstellung der Öffnungszeiten in den Stadtteilbibliotheken. Vielen Dank für die Bereitstellung.

(…)„Die Kürzung der Nachmittagsöffnungszeiten in den Stadtteilbibliotheken Eberstadt, Arheil-gen und Bessungen auf einen Nachmittag in der Woche seit dem 01.01.2011 ist eine erheb-liche Einschränkung der Nutzungsmöglichkeit insbesondere für Kinder ab dem Kindergar-tenalter. Die Lesekompetenz ist wesentlicher Bestandteil einer frühkindlichen Bildung. Daher ist es dringend erforderlich, den Zugang zu Büchern allen Menschen so einfach wie möglich zu machen. Büchereien sind die Möglichkeit, auch Kindern aus Haushalten mit niedrigem Einkommen den Zugang zum Lesen zu erleichtern und im wahrsten Sinne Raum dafür zu bieten. Die Öffnung der Stadtteilbibliothek Kranichstein ist an einem Vormittag zu erweitern, um älteren Mitbürgern einen ruhigeren Aufenthalt in der Bibliothek zu ermöglichen.“
[Quelle: http://www.buechereien-bleiben.de/downloads/PM Stadtteilbibliotheken, 08.02.11.pdf]

Radiobeitrag HR-Nachrichten und HR4-Rhein-Main Regionalmagazin vom 03.02.2011

„Un-Wissenschaftsstadt Darmstadt“ steht auf dem Plakat das zwei Zwölfjährige Mädchen hochhalten und „Wir wollen lesen“ …

Radiomitschnitt der HR-Nachrichten und des HR4-Rhein-Main Regionalmagazins vom 03.02.2011, der über die Protestaktion am Mittwoch den 02.Februar 2011 vor dem Kulturausschuss berichtet und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden ist.

Radio Mitschnitt HR4 – „Bürgerprotest nach Kürzung der Bibliotheksöffnungszeiten“ (HR4r):
Autorin und Sprecherin: Karin Abenhausen
Datum der Aufnahme: 02.02.2010
Beitrag: Radiobeitrag der HR-Nachrichten und des HR4-Rhein-Main Regionalmagazins vom 03.02.2011
Alternativ wenn kein Flash Player installiert: Download hier

(Zur Zeit wird bei dem Internet Explorer 8 der Audio Player trotz installiertem Flash Player nicht dargestellt. Bitte verwenden Sie die Downloadfunktion)

Darmstädter Echo – Für den leichteren Zugang zum Buch

Hier der aktuelle Artikel zur Demonstration am 02.02.2011 aus dem Darmstädter Echo mit dem Titel „Für den leichteren Zugang zum Buch“

Demonstration: Rund vierzig Teilnehmer fordern längere Öffnungszeiten der Stadtteilbüchereien – Gespräch mit Stadt

„Wir lesen gern! Wir lesen gern!“, skandierten die gut 40 Teilnehmer, zumeist Kinder, der Demonstration für die Rücknahme der seit Jahresbeginn eingeschränkten Öffnungszeiten in den Stadtteilbibliotheken Arheilgen, Kranichstein, Bessungen und Eberstadt. Mit gleichlautenden Plakaten und Pinsel an der Spitze (gegen Streichung) und einem Transparent, das die „Unwissenschaftsstadt Darmstadt“ geißelte, zogen sie am Mittwochnachmittag unter lautem Pfeifen einer malträtierten Blockflöte vom Luisenplatz zum Liebighaus, wo der Kulturausschuss tagte.
Quelle: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Fuer-den-leichteren-Zugang-zum-Buch;art1231,1568754

Frageliste an die Stadtverordneten des Kulturausschuss

Hier möchten wir Euch unsere Frageliste vorstellen. Wir warten gespannt auf die Antworten, die uns die Kulturausschussvorsitzende Frau Ruth Wagner (FDP) zugesichert hat.

Bürgerinitiative „Büchereien bleiben“

Fragenkatalog an die Stadtverordneten des 42. Ausschusses für Kultur und Wissenschaft am 02.02.2011

1. Welche Empfehlung gibt der Oberbürgermeister für eine 3-köpfige Familie ab, die in einem Stadtteil nur noch an einem Nachmittag die Bibliothek besuchen könnte – dies aber nicht mit anderen Aktivitäten der Kinder und der Familie vereinbar ist? Welche Möglichkeiten hat diese Familie als Alternative zur Verfügung?

2. Wie ist es dazu gekommen, dass die Öffnungszeiten nun reduziert wurden entgegen der Versprechungen aus dem Frühjahr 2010?

3. Welche Summe wird für das Jahr 2011 im Haushalt den Stadtbibliotheken zur Verfügung gestellt und wieviel weniger als im Jahr 2010 und 2009 ist das jeweils?

4. Wurde das Konsolidierungskonzept im Kulturausschuss genehmigt? Wenn Nein, warum nicht?

5. In welcher Form hat die Stadt sich um Sponsoren oder andere Drittmittel für die Bibliothek bemüht?

6. Welche Möglichkeiten gibt es, den Medienbestand durch Spenden oder Sponsoren zu erweitern oder zu erhalten? Sind diese Möglichkeiten geprüft worden?

7. Sind alle Möglichkeiten geprüft worden um die Einnahmen durch zusätzliche Angebote für die Nutzer zu erhöhen? Zum Beispiel Premium-Angebote, Verkauf von Medien, Erhöhung Mahngebühren, etc…?

8. Wird die Reduktion der Öffnungszeiten wieder zurück genommen, wenn die finanzielle Situation der Stadt Darmstadt dies erlaubt?

9. Alle Parteien sind sich einig in Schule und Bildung zu investieren. Wie passt das zu den jetzt beschlossenen Reduktionen der Öffnungszeiten?

10. Wie gewährleistet die Landes- und Hochschulbibliothek Öffnungszeiten von 7:00 Uhr morgens bis 2:00 Uhr nachts an 7 Tagen?

11. Wurde geprüft, ob sich der Personalengpass der Stadtbibliotheken durch Einsatz von Schülern und Studenten als Aushilfskräfte entschärfen lässt, um so die Öffnungszeiten unangetastet lassen können? (In Stadtbibliotheken anderer Städte funktioniert diese Modell sehr gut!)

12. Wie lassen sich die reduzierten Öffnungszeiten mit der anhaltenden Kritik an der Leseschwäche deutscher Kinder in der Pisa-Studie vereinbaren?( Buchhandlungen und andere Institutionen werden gerade für ihre Leseförderung ausgezeichnet).

13. Wurde geprüft, ob Ehrenamtliche das Bibliothekspersonal unterstützen können, um eine Reduzierung der Öffnungszeiten zu vermeiden?

14. Wer von den Mitgliedern dieses Ausschusses erklärt sich bereit, ein Gespräch zwischen den Verantwortlichen für die reduzierten Öffnungszeiten, der Leitung der Stadtbibliothek, der BI ‚Büchereien bleiben’ und den Schulelternbeiräten zu organisieren?

15. Warum wurde der Beschluss, die Öffnungszeiten zu verringern, bereits umgesetzt, obwohl die Zustimmung des Personalrates bisher nicht gegeben wurde?