Besuch des Neujahrsempfang der Stadt Darmstadt

Am Sonntag, dem 20.01.2013 besuchten einige Mitglieder der Bürgerinitiative „Bücherein bleiben“ den Neujahrsempfang der Stadt Darmstadt im Darmstadtium. In weissen Shirts mit einem Aufdruck gegen die Schliessung der Stadtteilbibliotheken standen wir vor dem Darmstadtium und erhielten nur positive Resonanz auf diese Forderung.

Anschliessend präsentierten wir uns einige Minuten im mittlerweile gut gefüllten Saal vor der Bühne, bevor wir vor der eigentlichen Veranstaltungen wieder gegangen sind. Die kurze Aktion hat zumindest unseren Protest noch einmal in das Bewusstsein der geladenen Gäste gerufen.

BI vor dem Neujahrsempfang 2013

Anbei eine kleine Zusammenfassung aus der Rede des Oberbürgermeisters Jochen Partsch zu der Situation der Bibliotheken von einer Mitstreiterin, welche bis zum Ende ausgeharrt hat:

  • einerseits stellte der OB an mehreren Stellen seiner Rede die Wichtigkeit der Bildung und auch der Lese-Bildung heraus (das kam zu den Punkten Schulen, Kitas, Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) und Bibliotheken), andererseits sprach er von „schmerzlichen Einschnitten… (die er im Rahmen der Hauhaltskonsolidierung für notwendig erachtet) mit Balance“
  • er hielt ganz deutlich – wörtlich „die Bibliotheken (Arheilgen & Bessungen) werden geschlossen“ – an den Schließungsplänen fest, betonte aber fast gleichzeitig die Notwendigkeit der Leseförderung (in Verbindung mit dem BuT) und dass es hier notwendig ist, dass die Bildung (Bücher) zu den Menschen kommt
  • im Rahmen der Worte zur Schließung betonte er gleichzeitig, dass die Stadtteile besser mit Bibliotheksangeboten versorgt werden sollen – hier verwies er einerseits auf den Bus (Anmerkung: der alte ist häufig defekt und der neu geplante noch lange nicht da), und andererseits auf die Schulbibliotheken (Anmerkung: die es ja gerade in Bessungen so nicht gibt)
  • der OB verwies weiter auf die nach der Schließung der beiden Bibliotheken in Arheilgen und Bessungen angestrebten längeren Öffnungszeiten der Bibliotheken in Kranichstein, Eberstadt und der Hauptstelle.