Der Lesegarten 2016

Hallo liebe Freundinnen und Freunde des Lesegartens,

auch im vierten Jahr nacheinander wird es wieder einen (Vor-)Lesegarten als Open-Air Veranstaltung im Lesegarten der Orangerie in Darmstadt-Bessungen geben.

Das Programm ist fertig, die Plakate sind erneuert und frisch gestrichen, die Stühle und Bänke werden wie immer vor dem Beginn des (Vor-)Lesesommers gereinigt, so dass der Lesegarten am Donnerstag den 02. Juni 2016 ab 17:00 Uhr starten kann.

Einen kleinen Wermuttropfen gibt es leider, denn  in diesem Jahr findet der Lesegarten nur alle 2 Wochen Donnerstags ab 17:00 Uhr statt.

Das Programm ist wie immer gefüllt mir Autoren und Vorlesern aus der Region. Wir freuen uns sehr für uns unsere Anfangslesung auch in diesem Jahr wieder Herrn PfarrerManfred  Raddatz gewinnen zu dürfen. Das Programm der Monate Juni und Juli 2016 lautet wie folgende:

Juni 2016

02.06.2016       Manfred Raddatz                  Eingangslesung

16.06.2016       Barbara Hauck                     Eigene Stücke

30.06.2016       Anastasia Chalepoudi           Lesung für Kinder

Juli 2016

14.07.2016       Ole Kleffmann                     Eigene Gedichte 

28.07.2016       Rainer Werner-Lander        Eigene Kriminalgeschichten

Der Lesegarten wartet auf Sie!

Das weitere Programm wird Ihnen in Kürze mitgeteilt. Eine neue Webseite für den Lesegarten mit weiteren Informationen des aktuellen und vergangener Programme ist in Arbeit und wird ab dem 25.05.2016 unter http://www.lesegarten-darmstadt.de erreichbar sein.

Interessenten, die Lust daran haben Stücke vorzulesen, ob eigene oder Lieblingsbücher sind herzlich eingeladen sich bei uns zu melden über lesegarten@buechereien-bleiben.de.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Zuhören und freuen uns auf Sie

Ihr Lesegarten Team

Sommerauslese 2015 im Lesegarten der Orangerie Darmstadt

„Der Lesesommer im Lesegarten der Orangerie in Bessungen neigt sich dem Ende zu“

17 gut besuchte Veranstaltungen für Krimi-Fans, für Liebhaber von Klassikern, Lesebegeisterte die offen sind für Neues und besonders für Kinder machen Mut zur Einladung für eine SOMMERAUSLESE am Donnerstag den 24.9. im Lesegarten um 17 Uhr.

Mit Überraschungsgästen (Lyrik und Prosa) und mit Umtrunk in unserem neuen Zelt, das wir aufgrund des diesjährigen tollen Wetters noch nicht nutzen mussten. Die Plakate und Handzettel, das neue Zelt und unseren Leiterwagen für die Stühle, der schon vielfach im Einsatz war, wurde uns Dank der freundlichen Unterstützung der Sparkasse Darmstadt, des Darmstädter Förderkreis Kultur e.V. und dem Pala Verlag ermöglicht.
Alle Neugierigen und Freunde des Lesegarten in der Bessunger Orangerie, die die 4 Monate Juni bis September mit uns gestaltet haben, sind herzlich eingeladen zu feiern.

Mit lieben Grüßen, das Lesegarten Team

Lesegartentermine im Sommer 2015

Liebe Lese- und Vorlese-Freunde,
jeden Donnerstag um 17:00 Uhr findet der (Vor-)Lesegarten im Lesgeraten der Orangerie Darmstadt im Stadtteil Bessungen statt. Im folgenden möchten wir Euch das jeweils aktuelle Programm vorstellen:

Das Programm im Juli

2. Juli Anna Kaufmann „Patrick Mondiano“
9. Juli Aloisia Spitaler „Susanna Tamaro“
16. Juli Barbara Hauck „Kurzgeschichten“
26. Juli Anastasia Chalepoudi „Kinderlesung“
30. Juli Andreas Roß liest aus „weißkalt“ und „abgedrückt“ – Darmstädter Kriminalgeschichten

Das Programm im August

6. August Bettina Schwind „Stunde der Märchen“
13. August Sabine Mehne „Eigene Prosa“
20. August Irene Prüfer-Leske „Celia im Internat“ (eigene Übersetzung)
27. August Barbara Zeizinger „Am weißen Kanal“

Das Programm im September

3. September Tricia Grove-Smith „Kurzgeschichten“
10. September Susanne Hühn „Fremdvögeln geht gar nicht“
17. September Anastasia Chalepoudi „Kinderlesung“
24. September Das Lesegarten Team „Sommerauslese“ – Jetzt lesen wir

Danke für die Unterstützung durch den Pala-Verlag und den großzügigen Spenden der Sparkasse Darmstadt sowie des Darmstädter Förderkreis Kultur e.V. Das Team des Lesegartens bedankt sich herzlich dafür :-)

pala-Verlag Darmstadt pala-Verlag Darmstadt Darmstädter Förderkreis Kultur e.V

Lesegarten 2015 in der Orangerie Darmstadt

Logo Lesegarten 2015
Liebe Lese- und Vorlese-Freunde,

wir freuen uns Euch mitteilen zu dürfen, dass auch dieses Jahr 2015 der Lesegarten in der Orangerie in Bessungen zum Vorlesegarten wird.

Wie auch schon in den letzten zwei Jahren haben Frau Kaufmann und Frau Irmscher zusammen mit ihrem Team die Termine und Themen der Lesungen vorbereitet und abgestimmt, so dass es mit der Eingangslesung am 04. Juni 2015 losgehen kann.

Aufgrund von Nachfragen und Verbesserungsvorschlägen haben wir uns entschieden den Lesebeginn auf 17:00 Uhr zu verschieben.

Wir freuen uns darauf, dass Pfarrer Manfred Raddatz auch dieses Jahr zugesagt hat, mit einer Eingangslesung den Vorlese-Sommer im Lesegarten zu beginnen. Manfred Raddatz ist vielen Bessungern als Pfarrer der evangelischen Petrusgemeinde bekannt, der er von 1978 bis zu seiner Pensionierung 2011 vorstand.

Das Programm im Juni

4. Juni Manfred Raddatz „Anfangslesung“
11. Juni Reinhard Werner „Eigene Prosa“
18. Juni Anastasia Chalepoudi „Kinderlesung“
25. Juni Sabine Mehne „Eigene Kurzgeschichten“

Auch nach der Auflösung des Vereins „Freunde der Stadtbibliothek Darmstadt e.V.“ die bisher den Lesegarten gefördert hatten kann das Lesegarten Team sein ehrenamtliches Engagement fortführen. Dank der Unterstützung durch den  Pala-Verlag und den großzügigen Spenden der  Sparkasse Darmstadt und des Darmstädter Förderkreis Kultur e.V. ist es uns möglich die Unkosten zu decken. Das Team des Lesegartens bedankt sich herzlich dafür :-)

pala-Verlag Darmstadt pala-Verlag Darmstadt Darmstädter Förderkreis Kultur e.V

Geschlossen…

Aus dem Koalitionsvertrag von 2011 (S. 53): „Wir werden das Angebot der Stadtteilbüchereien sowie des Büchereibusses erhalten.

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Aber: am 19.02.2013 haben die Stadtverordneten mit den Stimmen der Koalition bei 36 Ja und 24 Nein (und 11 Abwesenden) die Schliessung der beiden Stadtteilbibliotheken in Arheilgen und Bessungen abgesegnet. Damit sind beide Bibliotheken seit dem 1.03.2013 geschlossen.

Die Schliessungen bedeuten jedoch nicht, dass die Arbeit der Bürgerinitiative „Büchereien bleiben“ abgeschlossen ist: wir werden bei den Politikerinnen und Politikern weiter nachhaken,

  • wann der geplante Bücherbus einsatzfähig ist,
  • wie der Stand der neuen Haltestellen für den Bücherbus ist,
  • wie es mit einer möglichen Bibliothek in der neu zu bauenden Turnhalle der Mornewegschule aussieht (als ähnliches Konzept wie die Kranichsteiner Bibliothek)
  • und auch unsere Vorschläge bei der Neukonzeptionierung der Stadtbibliothek weiter mit einbringen

Aktuell arbeiten wir an möglichen Lösungen und Konzepten, damit der Bestand der beiden geschlossenen Bibliotheken nicht allzulange eingelagert bleibt und wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

Brief an die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung

Am Dienstag, dem 19.02.2103 soll in der Stadtverordnetenversammlung (ab 17 Uhr, Justus-Liebig-Haus) der finale Beschluss für die Schliessung der beiden Stadtteilbibliotheken in Arheilgen und Bessungen zum 1.03.2013 eingeholt werden.

Aus diesem Grund haben wir erneut alle Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung angeschrieben mit der Bitte, diese Entscheidung nochmals zu überdenken und zu verschieben.

Anbei der Brief im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren der Stadtverordnetenversammlung,

im Vorfeld der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 19.02.2013 möchten wir,  die Bürgerinitiative „Büchereien bleiben“, uns ein weiteres Mal an Sie als Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger wenden: Es geht um die Beschlussvorlage des Magistrats „Schliessung der Stadtteilbibliotheken von Arheilgen und Bessungen zum 01.03.2013“.

Wir möchten Sie mit diesem Schreiben darum bitten, den Beschluss vorerst zu verschieben.

Das von Herrn Bürgermeister Reißer vorgelegte Konzept ist unseres Erachtens noch nicht  ausgereift und lässt, wie wir bereits erwähnt haben, eine Menge Fragen offen.

Um die bei den engangierten Bürgern vorhandenen Ideen für alternative Standorte sowie Zusammenarbeiten und Kooperationen zu einem tragfähigen Konzept zu verdichten, benötigen wir mehr Zeit und die Unterstützung bzw. die Mithilfe der Verantwortlichen der Stadt Darmstadt! Aus diesem Grund fordern wir einen neuen Runden Tisch, um die vorhandenen Ideen und Vorschläge ergebnisoffen zu diskutieren und auf ihre Tauglichkeit zu prüfen.

Zweifel haben wir auch an der angekündigten baldigen Realisierung der Anschaffung eines neuen Bücherbusses. Der als Referenz angeführte Heidelberger Bücherbus hat nach unseren Recherchen im Jahr 2002 315.000 Euro gekostet, das entspricht bei Berücksichtigung der Inflationsrate der letzten 10 Jahre heute etwa 380.000 Euro. Und der Heidelberger Bus ist nicht – wie für Darmstadt versprochen – barrierefrei. Zudem wird der Heidelberger Bus mit 3,5 Planstellen betrieben, eine Personalausstattung, die die Darmstädter Neukonzeption nicht vorsieht. Wir befürchten daher, dass die im Haushalt eingestellten Mittel nicht reichen werden und sich die Anschaffung zumindest deutlich verzögern wirdEine Schließung der Standorte schafft Tatsachen, die aller Voraussicht nach nicht mehr rückgängig gemacht werden.

In unseren letzten Schreiben haben wir Ihnen zahlreiche Gründe für den Erhalt der beiden Stadtteilbibliotheken genannt und zugesandt, ebenso wurden zahlreiche Unterschriftenlisten überreicht, welche das starke Interesse der Bürger am Erhalt der Stadtteilbibliotheken zeigen. Die Diskussionen der letzten Wochen um die Schließung der Stadtteilbibliotheken haben einige positive Entwicklungen ausgelöst – nicht nur bei uns in der Bürgerinitiative, sondern auch im Verein „Freunde der Stadtbibliothek Darmstadt e.V.“ und im Arheilger Stadtteilverein: es haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gefunden, die sich einbringen wollen und ehrenamtliches Engagement anbieten. Dieses Potenzial gilt es jetzt zu nutzen!

Bitte gewähren Sie uns einen Zeitaufschub, um zusammen mit den Verantwortlichen ein wirklich tragfähiges Konzept zu erarbeiten. Geschlossen werden kann dann immer noch…

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

für die Bürgerinitiative „Büchereien bleiben“:
Wolfgang Hertling, Sven Hinderlich, Elvi Niehaus-Blume, Catharina Frank, Anna Kaufmann, Anke Wiertelorz

Besuch des Neujahrsempfang der Stadt Darmstadt

Am Sonntag, dem 20.01.2013 besuchten einige Mitglieder der Bürgerinitiative „Bücherein bleiben“ den Neujahrsempfang der Stadt Darmstadt im Darmstadtium. In weissen Shirts mit einem Aufdruck gegen die Schliessung der Stadtteilbibliotheken standen wir vor dem Darmstadtium und erhielten nur positive Resonanz auf diese Forderung.

Anschliessend präsentierten wir uns einige Minuten im mittlerweile gut gefüllten Saal vor der Bühne, bevor wir vor der eigentlichen Veranstaltungen wieder gegangen sind. Die kurze Aktion hat zumindest unseren Protest noch einmal in das Bewusstsein der geladenen Gäste gerufen.

BI vor dem Neujahrsempfang 2013

Anbei eine kleine Zusammenfassung aus der Rede des Oberbürgermeisters Jochen Partsch zu der Situation der Bibliotheken von einer Mitstreiterin, welche bis zum Ende ausgeharrt hat:

  • einerseits stellte der OB an mehreren Stellen seiner Rede die Wichtigkeit der Bildung und auch der Lese-Bildung heraus (das kam zu den Punkten Schulen, Kitas, Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) und Bibliotheken), andererseits sprach er von „schmerzlichen Einschnitten… (die er im Rahmen der Hauhaltskonsolidierung für notwendig erachtet) mit Balance“
  • er hielt ganz deutlich – wörtlich „die Bibliotheken (Arheilgen & Bessungen) werden geschlossen“ – an den Schließungsplänen fest, betonte aber fast gleichzeitig die Notwendigkeit der Leseförderung (in Verbindung mit dem BuT) und dass es hier notwendig ist, dass die Bildung (Bücher) zu den Menschen kommt
  • im Rahmen der Worte zur Schließung betonte er gleichzeitig, dass die Stadtteile besser mit Bibliotheksangeboten versorgt werden sollen – hier verwies er einerseits auf den Bus (Anmerkung: der alte ist häufig defekt und der neu geplante noch lange nicht da), und andererseits auf die Schulbibliotheken (Anmerkung: die es ja gerade in Bessungen so nicht gibt)
  • der OB verwies weiter auf die nach der Schließung der beiden Bibliotheken in Arheilgen und Bessungen angestrebten längeren Öffnungszeiten der Bibliotheken in Kranichstein, Eberstadt und der Hauptstelle.

Was sagen denn die Verantwortlichen dazu…

Wir danken den Parteien der Darmstädter Regierungskoalition, Frau Johne und Herr Zylajew für die
Formulierungshilfe. Wir hätten das auch nicht treffender sagen können.

Was macht die Stadtbibliothek Darmstadt für Bürgerinnen und Bürger
attraktiv ?

„(…) Sie ist öffentlicher Ort / Treffpunkt / Lernort: In speziell eingerichteten
Arbeitszonen können Schüler miteinander lernen und Hausaufgaben machen,
Studenten Diplomarbeiten schreiben; viele Sitzmöglichkeiten ermöglichen das
Lesen vor Ort.“

[Quelle: Stadtbibliothek 2020, Studie zur Neukonzeption der Darmstädter Stadtbibliothek, Christina Johne, Leiterin der Stadtbibliothek, 2012]

Hohe gesamtwirtschaftliche Kosten durch Schulversagen
Die große Anzahl der Schulabbrecher hat erhebliche negative Effekte auf unsere Volkswirtschaft. In
den kommenden 80 Jahren – dies entspricht der Lebenserwartung der heute geborenen Kinder – ist
mit Kosten in Höhe von rund 2,8 Billionen Euro durch schlechte Bildung zu rechnen.
Diese sind damit höher als das aktuelle Bruttoinlandsprodukt, das bei rund zweieinhalb Billionen
Euro liegt. Rund 20 Prozent der heute 15-jährigen Schüler verfügen laut PISA-Untersuchung über
Rechen-, Lese- und Schreibkenntnisse, die das Grundschulniveau nicht übersteigen.

[Quelle: Zitat Willi Zylajew, MdB, CDU Rhein-Erft-Kreis]

Lesen ist eine wichtiger Beitrag für die eigene Bildung. Wenn man an der Bildung spart, wenn man
wie hier die Hürden des Zugangs zu Büchern höher hängt, ergeben sich nicht zu verantwortende
Folgen.
Auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität bereiten lange Wege eine Hürde, die für sie die
Überlegung nahe bringen, auf das interessante Leseangebot zu verzichten. Ähnlich wie beim
Serviceabbau in den Bezirksverwaltungen scheint der Magistrat – bei Federführung des zuständigen
Oberbürgermeisters Hoffmann – die Stadtteile mehr und mehr vom Service der Wissenschaftsstadt
Darmstadt abzuhängen. Vor einem Jahr erst hat der Oberbürgermeister noch in einer Antwort zu
einer kleinen Anfrage den hohen Stellenwert der Stadtbibliotheken im Kulturangebot der Stadt
Darmstadt betont. Doch scheint nur wenig später die vielfach propagierte Bürgernähe – nach seinem
Handeln zu urteilen – nur noch eine Worthülse und ein gebrochenes Versprechen. Vergessen sind
offenbar auch die Proteste der Bürger gegen die Schließungspläne der Stadtteilbibliotheken in
Bessungen, die Zusammenlegung der Stadtteilbibliotheken von Kranichstein und Arheilgen sowie die
Abschaffung des Büchereibusses von vor rund neun Monaten. Diese Kürzungen des Magistrats
wurden nach den Protesten in der Bevölkerung selbst von SPD und Grünen abgelehnt – hoffentlich
nicht nur aus taktischen Gründen. Die CDU dagegen wird auch künftig die richtigen Schwerpunkte in
der Kommunalpolitik setzen und nicht – wie hier wieder geplant – bei den Bürgern vor Ort und
Bildung für alle sparen.

[Quelle: Pressemitteilung der Darmstädter CDU Dezember 2010]

„Die Kürzung der Nachmittagsöffnungszeiten in den Stadtteilbibliotheken (…) ist eine erhebliche
Einschränkung der Nutzungsmöglichkeiten insbesondere für Kinder ab dem Kindergartenalter. Die
Lesekompetenz ist wesentlicher Bestandteil einer frühkindlichen Bildung. Daher ist es dringend
erforderlich, den Zugang zu Büchern allen Menschen so einfach wie möglich zu machen. Büchereien
sind die Möglichkeit auch Kindern aus Haushalten mit niedrigem Einkommen den Zugang zum Lesen
zu erleichtern und im wahrsten Sinne Raum dafür zu bieten. (…)

[Quelle: Pressemitteilung der Darmstädter CDU Februar 2011]

Die Infrastruktur ist der Organismus einer Stadt. Wohngebiete, Arbeitsplätze, Verkehrswege, Versorgungsleitungen,
Nahversorgung, Bildungs-, Kultur- und medizinische Angebote bilden die Grundlage
einer prosperierenden, zukunftsfähigen Stadt. (…) Die Lebensqualität insgesamt findet ihre
Grundlage im direkten Wohnumfeld, in den Stadtteilen und Wohnquartieren: Hier entstehen Identifikation,
Verantwortungsgefühl und Engagement in Kirchengemeinden und Vereinen. Die CDU will die
Stadtteile stärken. Infrastrukturbedingungen wie Wohnsituation und Nahversorgung, Kinderbetreuung
und Schule, Bürgerservice und Angebote für Senioren müssen auf Stadtteilebene ineinandergreifen.

[Quelle: Programm der Darmstädter CDU zur Kommunalwahl 2011]

Die Stadtteilbibliothek im Zentrum Arheilgens ist zu erhalten.

[Quelle: Programm der CDU Arheilgen zur Kommunalwahl 2011]

Die Bezirksverwaltungen, Meldestellen und Stadtteilbibliotheken für den Bürgerservice in den
Stadtteilen müssen unbedingt erhalten bleiben. (…) Jetzt droht dort Personal- und Serviceabbau, wie
in den Stadtteilbibliotheken. Das wäre ein weiterer Verlust an Bürgernähe, an Belebung und
Frequenz für den Einzelhandel – und an sozialer Kontrolle und Verantwortung vor Ort. Dies wird es
mit der CDU nicht geben! Deshalb haben wir den Dringlichkeitsantrag zum Erhalt der
Stadtteilbibliotheken-Öffnungszeiten eingebracht, weil die Kinder einen Ort zum Lesen brauchen und
die Stadt hier in der Pflicht ist.

[Quelle: Programm der CDU Eberstadt zur Kommunalwahl 2011]

13. Wir werden das Angebot der Stadtteilbüchereien sowie des Büchereibusses erhalten.

[Quelle: Aufbruch für Darmstadt, Koalitionsvertrag zwischen Bündnis 90/ Die Grünen Darmstadt
und CDU / Darmstadt für die Legislaturperiode 2011 bis 2016, Seite 53)]

„Gerade hauptamtliche Darmstädter Magistratsmitglieder und Politiker, die sich so gerne beim
Vorlesetag fotografieren lassen, sollten unseren Antrag unterstützen“.

[Quelle: Pressemitteilung der Darmstädter CDU Februar 2011, Zitat von Ludwig Achenbach, CDU, stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher]

Jochen Partsch im November 2009 beim Vorlesetag im Kinder- und Jugendhaus Waldkolonie [Quelle: Darmstädter Echo, Jochen Partsch im November 2009 beim Vorlesetag im Kinder- und Jugendhaus Waldkolonie. Archivfoto: Claus Völker]

Übergabe von 3500 Unterschriften für den Erhalt der Stadtteilbibliotheken

Vielen Dank an alle, die uns mit ihren Unterschriften unterstützt haben. Am 06.12.2012 haben wir in der Kulturausschusssitzung Herrn Oberbürgermeister Partsch unsere Unterschriftenliste mit über 3500 Unterschriften übergeben.

In der Kulturausschusssitzung hat die SPD einen Antrag auf Aussetzung der Schließung der Stadtteilbibliotheken eingebracht. Dieser wurde jedoch von der Koalition abelehnt.

Ergebnisse der „Testfahrt der Mornewegschule – Drei Haltestellen weiter …“

Die Aktion „Testfahrt der Mornewegschule – Drei Haltestellen weiter…“ war ein sehr schöner Erfolg. Begleitet von Eltern, der Vorsitzenden des Schulelternbeirats der Mornewegschule Frau Frank und dem Schulleiter Herrn Gutmann haben sich 7 Schulklassen mit insgesamt 133 Schülern der Mornewegschule am Donnerstag den 27. Oktober gegen 9:35 Uhr zusammen mit 14 Betreuungspersonen (davon 7 Lehrerinnen, 1 U+ Kraft, 5 Elternteile und 1 Helferin) auf den Weg gemacht der Hauptstelle der Stadtbibliothek Darmstadt einen Besuch abzustatten.
Ziel der Aktion war es, den ungleich höheren Aufwand an Vorbereitung, Zeit und Kosten, den jede Klasse zu tragen hat aufzuzeigen. (Übersicht der Ergebnisse als PDF hier)
 

Zusätzliche Kosten

Ein erstes Ergebnis sind die zusätzlichen Kosten, welche die Schule, die Klassen, die Schüler tragen müssen.

Anzahl Personen

Kosten

Kommentar

20 Kinder 28,60 EUR
2 Begleiter 3,40 EUR Aufwand für das Abholen der Fahrkarten und für die  zusätzliche Begleitperson wurden dabei nicht berücksichtigt.

Somit ergeben sich bei pro Klasse ein zusätzlicher Kostenaufwand von 32,- EUR pro Besuch der Stadtbibliothek. Wenn man alle 12 Klassen der Mornewegschule zusammen zählt erhält man den zusätzlichen Betrag von 384,- EUR die pro Monat anfallen würden.
 

Zusätzliche Aufwände in Vorbereitung und Durchführung

Zum einen gibt es die Aufwänder für die Lehrerinnen und Lehrer, die zusätzliche Vorbereitungszeit benötigen um Einverständniserklärungen der Eltern einzufordern, Geld einzusammeln (ggf. Fahrtkostenübernahmen zu regeln), Unterschriften zu prüfen, Fahrscheine zu kaufen, etc. Die Beantragung von Zuschüssen für Fahrtkosten bedürftiger Kinder ist keine feste Größe und daher in unserem Beispiel ausgenommen, wurde im Rahmen der Testfahrt nicht evaluiert, ist aber ein zusätzlicher Aufwandstreiber.

Aufwand in der Vorbereitungszeit bei einem Besuch der Bessunger Stadtteilbibliothek und bei der Testfahrt zur Hauptstelle der Stadtbibliothek
 Zum anderen gibt es den konkreten Zeitaufwand am Schultag, der zu vergleichen war.  Die Aufenthaltszeit von 40 Minuten in der Bücherei für die Kinder wurde als feste Größe gewählt.

Aufwand in der Vorbereitungszeit bei einem Besuch der Bessunger Stadtteilbibliothek und bei der Testfahrt zur Hauptstelle der Stadtbibliothek

 

Zusammenfassung

Zusammengefasst können wir feststellen, der Besuch der Hauptstelle der Stadtbibliothek Darmstadt hat gegenüber dem Besuch der Stadtteilbibliothek Bessungen zusätzliche Kosten zu Folge. Zum Einen müssen die Eltern der Schulkinder monatliche Zusatzkosten finanzieren und zum Anderen muss zusätzliches Betreuungspersonal von Seiten der Schule organisiert werden.
Weierhin können wir festhalten, dass der Besuch der Stadtteilbibliothek Bessungen innerhalb von einer Schulstunde möglich ist. Im Gegensatz dazu benötigt der Besuch der Hauptstelle der Stadtbibliothek (obwohl es ja nur 3 Haltestellen weiter sind) nach unserer Zeitmessung mindestens 92 Minuten. Dies bedeutet, dass über 2 Schulstunden notwendig sind für den Besuch der Stadtbibliothek. Der zusätzliche zeitliche Organisationsaufwand ist dabei noch unberücksichtigt. Details hierzu können sie der beigefügten Tabelle in dem hier verlinkten PDF einsehen.
 
Einen positiven Artikel [2] hat auch das Darmstädter Echo zu dieser Aktion gebracht. Mit dem Titel „Der umständliche Weg zum Buch in Darmstadt – Bildung – Was tun ohne Stadtteilbibliothek? Mornewegschüler und -lehrer nehmen Vorschlag der Stadt wörtlich“

Quellen:
[1] Ergebnisse der „Testfahrt der Mornewegschule – Drei Haltestellen weiter …“
[2] http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Der-umstaendliche-Weg-zum-Buch-in-Darmstadt;art1231,3262454

Nächstes Treffen am Montag den 13. August um 20:15 Uhr im Sitzungsraum 2 des Goldnen Löwen in Arheilgen">Nächstes Treffen am Montag den 13. August um 20:15 Uhr im Sitzungsraum 2 des Goldnen Löwen in Arheilgen

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

nach einer längeren Sommerpause, trifft sich die Bürgerinitiative Büchereien bleiben
am Montag den 13.08.2012 um 20:15 Uhr im Raum 2 (1.Stock) des Goldnen Löwen in Arheilgen (Link zum Stadtplan hier), Frankfurter Landstraße 153
64291 Arheilgen, mit freundlicher Unterstützung der IGAB (Interessengemeinschaft Arheilger Bürger).

Wir freuen uns sehr über Eure Mitarbeit in der Bürgerinitiative, weiteren Ideen für Aktionen oder einfach Eure Unterstützung und Mithilfe und heißen daher alle Interessierten herzlich Willkommen.

Bücherbus ersetzt die Bücherei – Artikel aus dem Darmstädter Echo

Ein Artikel vom 16.07.2012 aus dem Darmstädter Echo mit dem Titel „Bücherbus ersetzt die Bücherei“ könnt ihr hier finden. Die BI wird in dem Artikel ebenso erwähnt wie einige Bürger, die größtenteils gegen die Einsparungsmaßnahmen sind.

„Am Ende gibt es ein größeres Angebot“, kündigt er an. Die Wahl fiel auf die beiden Standorte, weil dort die niedrigsten Ausleihezahlen gibt.
Quelle: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Buecherbus-ersetzt-die-Buecherei;art1231,3061513

Erst werden die Öffnungszeiten reduziert und dann geschlossen, weil zu wenige ausleihen. Auf dieses Prinzip haben wir schon vor zwei Jahren hingewiesen. Interessieren würde uns die Statistik der Ausleihen, wie sie vor zwei Jahren ausgesehen hat, verteilt auf das Einzugsgebiet des jeweiligen Standortes. Denn wenn ich wissentlich einen Standort und seine Öffnungszeiten verschlechtere, so dass das Ausleihen erheblich erschert wird, berufstätige teilweise sogar gar keine Möglichkeit mehr haben auszuleihen, ist ein Rückgang der Ausleihzahlen keine Überraschung.

Nächstes Treffen am 25.06.2012 um 20:15 Uhr im Cubana">Nächstes Treffen am 25.06.2012 um 20:15 Uhr im Cubana

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

nach der Stadtverordnetenversammlung vom 21.06.2012 und vor der Sommerpause, trifft sich die Bürgerinitiative Büchereien bleiben

am Montag den 25.06.2012 um 20:15 Uhr im Cubana (Donnersbergring 20, Darmstadt, Stadtkarte hier).

Wir freuen uns sehr über Eure Mitarbeit in der Bürgerinitiative, weiteren Ideen für Aktionen oder einfach Eure Unterstützung und Mithilfe und heißen daher alle Interessierten herzlich Willkommen.

Stadtverordnetenversammlung: Anträge der SPD scheitern

Im Vorfeld der Stadtverordnetenversammlung am 21.06.2012 haben wir von der BI „Büchereien bleiben“ die Stadtverordneten mit folgenden Unterlagen informiert:

  • Die Broschüre „21 gute Gründe für gute Bibliotheken
  • Einen Antrag zur Mitgliedschaft in der Darmstädter Stadtbibliothek
  • Die Pressemitteilung vom 03.05.2010 Bündnis 90 Die Gründen mit ihrer Stellungnahmen gegen die Schließung der Stadtteilbibliotheken (Link auf den Artikel hierzu)
  • Einen Flyer mit den folgenden Forderungen der BI „Büchereien bleiben“ in de mwir fordern, dass…
    • … alle Darmstädter Stadtteilbüchereien sowie der Bücherbus zukünftig erhalten bleiben.
    • … der in der 44.Stadtverordnetenversammlung angenommene Dringlichkeitsantrag zur Erweiterung der derzeitigen Öffnungszeiten der Stadtteilbüchereien vom 28.02.2011 zeitnah umgesetzt wird.

Es fanden einige interessante Diskussionen in diesem Umfeld statt mit Befürwortern unserer Initiative gleichwohl wie mit Vertretern die für die Schließungen der Stadtteilbibliotheken plädierten. Dabei wurde die Diskussion um die Schließung der Stadtteilbibliotheken immer wieder auf das Argument der Entfernung reduziert, wie es auch Darmstadts Oberbürgermeister Partsch in einem Interview mit dem Darmstädter Echo (Artikel vom 22.06.2912) wieder zitiert:

ECHO: (…) Was die Bürger aber direkt merken, ist die geplante Schließung von Stadtteilbibliotheken. Partsch: Ich bitte auch hier zu überlegen, ob es nicht vertretbar ist, im Falle der Stadtteilbibliothek Bessungen drei Straßenbahnhaltestellen weiter zur Hauptstelle im Stadtzentrum zu fahren. Genauso legitim ist es, zwei Stadtteilbibliotheken zusammenzulegen, wenn gleichzeitig die Öffnungszeiten ausgeweitet werden. Außerdem wird in den Bücherbestand und die EDV-Ausstattung investiert. Man kann also nicht von einem bildungspolitischen Kahlschlag sprechen, sondern von vertretbaren Änderungen, die ein gutes Angebot sichern.“ [Quelle: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Darmstadts-OB-Partsch-will-Verhandlungen-mit-der-Bima-beschleunigen;art1231,2998477

Dass es bei der Schließung nicht darum geht ob man 1 oder 3 Haltebahnstellen weiter fährt, sondern dass es um frühzeitige Leseförderung mit örtlichem Bezug zu Schulen geht, dass diese Stadtteilbibliotheken ein generationenübergreifender Treffpunkt für Jung und Alt sind, Stadtteilbibliotheken als ein kulturelles Gut in dem der Bürger direkt merkt, was die Stadt für ihn tut, das wird ständig außer Acht gelassen.
Auch das „Es sind doch nur 3 Haltestellen mehr“ – Argument kann schon für manche Mitbürgern – Kindern, Menschen in prekären Lebenslagen, Familien oder älteren Menschen – ein Argument gegen den Besuch in der Haupstellt sein.

Um die von der SPD eingebrachten Anträge ging es in dem Artikel des Darmstädter Echo vom 23.06.2012:

„Die Sozialdemokraten wenden sich gegen die Schließung von Jugendhäusern, des Albert-Schweizer-Hauses (Lindenfels), Stadtteilbibliotheken und Meldestellen in Bezirksverwaltungen. Sie fordern den Verzicht auf den Fuß- und Radüberweg über die Rheinstraße, wollen Konzepte für Nordbad und Berufsschulzentrum Nord sowie die Beibehaltung städtischer Kulturpreise. Eine Debatte entbrannte zunächst über die Frage, welchen Stellenwert die SPD-Anträge haben. Jörg Dillmann (Uffbasse) warnte, wenn sie abgelehnt würden, so dürften sie laut Satzung mindestens sechs Monate lang nicht erneut ins Parlament eingebracht und somit auch nicht bei den für Herbst anstehenden Beratungen über den Nachtragshaushalt verwendet werden. Deshalb empfahl Dillmann, die SPD-Anträge ohne Abstimmung in den Geschäftsgang zu geben, damit sie die Parlamentarier in aller Ruhe in den Fachausschüssen beraten könnten.“

Bzgl. der Schließung der Stadtteilbibliotheken wurde mit reduzierter Mannschaft namentlich abgestimmt:

“ (…) Während sich der Saal kurz nach 21 Uhr, wohl auch wegen des EM-Viertelfinalspiels, immer mehr leerte und die FDP-Fraktion (Leif Blum und Sandra Klein) die Sitzung vorzeitig verließ, verlangte Dagmar Metzger (SPD) beim Antrag, alle Bibliotheken zu erhalten, namentliche Abstimmung. Ein knappes Drittel des Hauses war da schon weg. 17 Parlamentarier stimmten dafür, 38 dagegen, zwei enthielten sich.“
[Quelle: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/SPD-kann-Koalition-nicht-in-Verlegenheit-bringen;art1231,2998853

Antrag (SPD): Erhalt aller Stadtteilbibliotheken

Wie dem Parlamentsinformationssystem der Stadt Darmstdat zu entnehmen ist  ( Information hier: https://darmstadt.more-rubin1.de/sitzungen_top.php?sid=2011-Stavo-73. Siehe unter TOP 18 „Antrag der SPD-Fraktion vom 11. Juni 2012 betr. Erhaltung der Stadtbücherei und aller Zweigstellen“) hat die SPD  für die Stadtverordnetensitzung am Donnerstag, den 21.06.2012 den folgenden Antrag gestellt:

Erhaltung der Stadtbücherei und aller Zweigstellen

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird aufgefordert die Stadtbücherei sowie alle Zweigstellen in der bisherigen Form und Umfang über das Haushaltsjahr 2012 und folgende aufrecht zu erhalten.

Begründung: Erfolgt mündlich.

Darmstadt, den 11. Juni 2012

Dagmar Metzger
Ursula Knechtel
Walter Schmidt
(Stadtverordnete)
Hanno Benz
(Fraktionsvorsitzender)

[Quelle: http://www.buechereien-bleiben.de/downloads/SPD-Antrag Stadtteilbibliotheken.pdf]

 

Nächstes Treffen am 18.06.2012 um 20:00 Uhr im Cubana

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

aufgrund der dringenden aktuellen Lage, trifft sich die Bürgerinitiative Büchereien bleiben

am Montag den 18.06.2012 um 20:00 Uhr im Cubana (Donnersbergring 20, Darmstadt, Stadtkarte hier).

Wir freuen uns sehr über Eure Mitarbeit in der Bürgerinitiative, weiteren Ideen für Aktionen oder einfach Eure Unterstützung und Mithilfe und heißen daher alle Interessierten herzlich Willkommen.

Was sollten uns Bibliotheken wert sein?

Liebe Freunde der Stadtbibliotheken, ein etwas älterer Artikel der siebten Ausgabe der Komunalpolitischen Blätter (KOPO) vom Juli 2006, der aber aktueller ist denn je. Dem kurzfristiges Denken aufgrund von Sparzwängen wird hier der Nutzen von Wissensmanagement entgegengesetzt, einer klaren Investition in die Zukunft, die viele Kommunen nicht sehen.

Im Zeitalter des digitalen Informationsaustausches scheinen die guten alten Bibliotheken nur noch
was für Bücherwürmer zu sein und zudem teuer im Unterhalt. Ein Irrtum, denn aktuelle empirische
Studien belegen, dass die Lernstätten wichtig sind und dass jeder in Bibliotheken investierte Euro
der Kommune bis zu sechs Euro einbringt.

[Quelle: http://forge.fh-potsdam.de/~hobohm/Hobohm2006-KOPO-n7-pp30f-Wert-von-Bibliotheken.pdf]

Hans-Christoph Hobohm ist Professor für Bibliothekswissenschaft an der Fachhochschule Potsdam. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Bibliotheksmanagement, Digitale Bibliothek und Bibliothekstypologien.

Sie sind auch gegen die Schließung von Stadtteilbibliotheken?

Herzlichen Willkommen auf dem Blog der Bürgerinitiative (BI) „Büchereien bleiben“

Wir möchten mit diesem Blog ein Forum zur Information und zum Austausch bieten, um über die aktuelle Lage zur geplanten Schließung der Stadteilbibliotheken informieren. Wir versuchen möglichst aktuell über Presseberichte, Pressemitteilungen und Aktionen zu berichten, bzw. diese zu verlinken.
Über die Archivierung der Artikel bietet dieses Blog auch die Möglichkeiten, dass Sie unsere Aktivitäten seit April 2010 in den Archiven nachlesen können, es findet sich dort sicherlich vieles Wissenswertes und Interessantes.

Gleichzeitig möchten wir Sie über die Ziele der Bürgerinitiative informieren. Lesen Sie mehr dazu auf der folgenden Seite:  Ziele der Bürgerinitiative “Büchereien bleiben”.

Doch was nun? Was kann ich tun? Hier finden Sie einen Überblick, was Sie als interessierter Bürger gegen die Schließung der Stadtteilbibliotheken tun können: Was nun – was tun?.

Die aktuelle Unterschriftenliste Vorlage 2012 finden sie hier zum Download.

Wir freuen uns immer über Rückmeldungen von Ihnen und neue Ideen. Gern können Sie uns über das Kontakt-Formular kontaktieren oder direkt via eMail an kontakt@buechereien-bleiben.de oder Sie schreiben einfach einen Kommentar zum entsprechenden Artikel.

Danke für Ihre Hilfe und Unterstützung,

ihr „Büchereien bleiben“ – Team