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Feb 9th, 2011 Comments: 0

Pressemitteilung der FDP zum Thema „Hilfe für Stadtteilbibliotheken“

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Ebenfalls heute erreichte uns die folgende Pressemitteilung der FDP zum Thema „Hilfe für Stadtteilbibliotheken“ der FDP Fraktion, die auf einige der von der Bürger Initiative „Büchereien bleiben“ in der Kulturausschussitzung vom 04.02.2011 gestellten Fragen eine Antwort geben wollen.

Die FDP-Stadtverordneten-Fraktion hat sich in ihrer letzten Sitzung mit der Situationen der gekürzten Öffnungszeiten in den Stadtteilbibliotheken beschäftigt. Dazu macht die kulturpolitische Sprecherin der FDP und Ausschussvorsitzende des
Ausschusses für Wissenschaft und Kunst, Ruth Wagner, folgende Vorschläge an die Bürgerinitiative:
1. Gemäß den Erfahrungen, die von dem stellvertretenden Leiter der Stadtbibliothek gemacht wurden, schlagen wir vor, dass die zwei halbtägigen Öffnungen beide am Nachmittag stattfinden, weil eine Vormittagsöffnung zu gering genutzt wird. Damit wären vor allem für Kinder und Jugendliche die Ausleihmöglichkeiten vergrößert.
2. Nach Informationen von Ruth Wagner, könnte das Ehrenamt für Darmstadt (EAD) kompetente ehemalige Diplombibliothekarinnen zur Verstärkung der Arbeit in den Stadtteilbibliotheken zur Verfügung stellen. Nach Auskunft der Leiterin, Frau Müller-Merbach, gibt es drei ehemalige Diplombibliothekarinnen und mehr als
zehn Wissenschaftlerinnen und Lehrerinnen, die in und mit Bibliotheken gearbeitet haben und für eine Ehrenamtstätigkeit zur Verfügung stehen. Dies könnten sowohl Betreuung wie auch organisatorische Hilfe, Ausleihe und Beratung sein.
3. In einem Brief an den Oberbürgermeister hat die FDP-Fraktion vorgeschlagen, dass er entsprechende Firmen – vor allem in Eberstadt – anspricht, um die Bestände einmalig zu ergänzen oder als Paten zur Verfügung zu stehen.
4. Die Stadtverordneten werden sicher auch in der nächsten Legislaturperiode als Paten bei Vorlesungen und Vorlesetagen zur Verfügung stehen.
5. Die Stadtteilbibliotheken in Arheilgen, Eberstadt und Bessungen sind von den Räumlichkeiten weniger für Aufenthalte, Beratung und längere Leseaktionen vor Ort geeignet wie die zentrale Bibliothek im Liebighaus, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar ist.
6. Die FDP-Stadtverordneten-Fraktion hat mit allen anderen Fraktionen dafür gesorgt, dass wegen der engen Haushaltssituation und anders als von der Kämmerei vorgeschlagen, die Stadtteilbibliotheken nicht geschlossen werden, sondern verringerte Öffnungszeiten haben, dass der Bücherbus, so lange es technisch möglich ist, weiter Stadtteile, Altersheime und Schulen bedient.
Die FDP begrüßt ausdrücklich den Vorschlag, in einem Gespräch zwischen der Leitung der zentralen Bibliothek, dem Kulturamt und der Bürgerinitiative weitere Vorschläge zu diskutieren.

[Quelle: http://www.buechereien-bleiben.de/downloads/Pressemitteilung der FDP – Hilfe für Stadtteilbibliotheken.pdf]

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